Fotografieren, Texten, Webdesign

23.03.2022 | Der Regionale Medientag Kommunikation feiert 50. Jubiläum

"Kommunikation ist nicht das Wichtigste - aber das Entscheidende!" Wie die Kommunikation von Kirchengemeinden und Einrichtungen verbessert werden kann, zeigen die Medientage Kommunikation, die es seit 2015 gibt.

v.l.n.r.: Kevin Herrmann, (Webmaster und SESAM-Betreuungsteam), Sabine Reimold (Pfarrsekretärin und Webmasterin), Georg Auer (Webmaster ebfr.de und Referent Interne Kommunikation), Tina Schill (Web Commerce Support und SESAM-Schulungsteam), Dr. Martin Wichmann (Projektleiter SESAM und Referent für Digitalisierung und Pastoral)
 
Ein Erfolgsmodell feiert Jubiläum: Der 50. Regionale Medientag „Öffentlich kommunizieren“ fand im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen statt. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten das Angebot der Erzdiözese Freiburg, sich zu den Themen Internetseite, Texten, Fotografieren und Gestaltung von Drucksachen weiterzubilden. Viele von ihnen waren nicht das erste Mal dabei: „Eine wichtige Erkenntnis des Medientages ist, dass man nicht an einem Tag alles lernen kann“, weiß Seminarleiter Dr. Martin Wichmann. „Deshalb empfehlen wir den Teilnehmern, mit geringen Erwartungen und kleinen Schritten anzufangen und das Gelernte umzusetzen und zu üben. Die weiteren Fragen kommen dann von allein, die man beim nächsten Medientag klären kann.“
 
Auch bei diesem „Jubiläums-Medientag“ lag das Hauptinteresse auf der Gestaltung von Internetseiten mit dem bistumseigenen Content Management System SESAM. „Für eine ansprechende Internetseite sind vor allem flotte Texte und gute Bilder erforderlich“, erläutert Georg Auer von der Stabsstelle Kommunikation die zentrale Herausforderung. „Meist stellt sich dann schnell die Frage, wer wann was macht und auch machen kann – damit sind wir bei der Organisation von Kommunikation.“
 
 
Bereits seit 2015 bietet die Stabsstelle Kommunikation und Medien diese regionalen dezentralen Weiterbildungen jährlich acht bis zehn Mal an, an Werktagen, aber auch an Samstagen, um auch Ehrenamtlichen die Teilnahme und kurze Anfahrtswege zu ermöglichen. An den 50 Medientagen zwischen Odenwald und Reichenau haben bisher mehr als 1.100 Personen teilgenommen. „Wir stellen einen sehr großen Schulungs- und Beratungsbedarf bei allen Fragen der Kommunikation fest, besonders bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinden und Einrichtungen im Erzbistum“, berichtet Georg Auer. 
 
Frühere Weiterbildungen reagierten nicht flexibel genug auf die sehr vielen unterschiedlichen Fragestellungen und den sehr heterogenen Qualifizierungsstand. „Wir arbeiten deshalb seit 2015 kompetenzbasiert, damit wir an den spezifischen Fragestellungen und dem jeweiligen Wissensstand der Teilnehmer ansetzen können“, erläutert Dr. Wichmann das Schulungskonzept. „Die Teilnehmer legen selbst fest, was sie lernen möchten.“ Dazu finden sich auf den Medientagen bis zu zwanzig thematische Kleingruppen, in denen die Coaches das Gewünschte vermitteln: „Wir haben nur wenige Profis dabei – die meisten Coaches sind Anwender aus der Fläche des Erzbistums – Ehrenamtliche oder Pfarrsekretärinnen. Damit zeigen wir zugleich, dass jeder Kommunikation lernen kann.“
 
Entscheidend für die Durchführung der Medientage sind geeignete Tagungshäuser, die über die notwendige Infrastruktur mit großen und kleinen Seminarräumen, einem guten Catering und vor allem einem tragfähigen WLAN für bis zu 40 Nutzer verfügen. „Mit den Bildungshäusern der Erzdiözese haben wir damit gute Partner gefunden“, sagt Georg Auer. „Das Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen befindet sich zwar in der Diözese Speyer, ist jedoch vor allem für Interessenten aus der Region Rhein-Neckar sehr günstig gelegen.
Auch dort ist das Catering sehr gut – bis hin zur Jubiläums-Buttercreme-Fondant-Torte, die beim 50. Medientag angeschnitten werden konnte.
 
Weitere Informationen und Termine zu den Medientagen mit Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.ebfr.de/medientag.