Häufige Fragen

 

SESAM im Allgemeinen

 

Das kommt auf die Vorerfahrungen an. SESAM ist ein CMS und verlangt strukturiertes Arbeiten. 
Wer über nur wenig Erfahrung mit Computern verfügt, z.B. noch nie im Internet etwas bestellt, bisher nur Mails versandt oder mit Word gearbeitet hat, sollte sich für die ersten Schritte etwas Zeit nehmen.
 
Das Einstellen einer "Nachricht" ist allerdings nicht viel komplizierter als das Versenden einer Mail, benötigt jedoch einige Arbeitsschritte und einige Klicks mehr.
 
Wer z.B. Excel-Arbeitsblätter nicht nur als "Notizpapier mit Kästchen" nutzt, wer dort Tabellen mit Überschriften anlegen und filtern kann, oder wer eine Vorstellung davon hat, was eine Datenbank ist, wird sich auch in SESAM bald zurecht finden.
 
SESAM-Nutzer, die mit dem bekannteren CMS "TYPO3" Erfahrung haben, beschreiben SESAM als einfach.
 

SESAM ist "webbasiert": es braucht nur einen Computer mit Internetanschluss und einem aktuellen Browser (z.B. Firefox, Chrome, Edge). Ohne Internetverbindung kann man SESAM-Seiten weder lesen noch pflegen.
 
Zur Pflege der SESAM-Webseiten empfehlen wir einen Desktop-Computer (mit Firefox). Wer Bilder einpflegen möchte, sollte auch ein (einfaches) Bildbearbeitungsprogramm haben und es einigermaßen kennen: das Zuschneiden und Komprimieren von Fotos ist eine wichtige Vorarbeit für Bildergalerien und Bildhintergründe.
 

Man kann Terminlisten aus Excel importieren und die meisten eingegebenen Daten (Terminlisten, Anmeldedaten usw.) in Word oder Excel exportieren.
 
Die SESAM-Kalenderansichten lassen sich als iCal in jeden Outlook-Kalender einbinden - allerdings nicht umgekehrt.
 
Die Webausgaben anderer Programme (wie z.B. Pfiffig oder KaPlan) lassen sich als iframe mit gewissen Einschränkungen einbinden.
 
Für "Aufwind" und "W&K" gibt es Schnittstellen. Doch bedeutet jede Schnittstelle auch höhere Komplexität. Wir empfehlen daher vorher Beratung in Anspruch zu nehmen.
 

Besondere Wünsche

 

Das neuste "Design 3" ist extrem vielfältig und erlaubt ganz unterschiedliche Gestaltungen. Um sich optisch von anderen Websites abzuheben, gibt es zahllose Möglichkeiten. Fragen Sie uns!
 
Individuelle Anpassungen sind daher nur für die stärker standardisierten, älteren Designs 1 und 2 möglich. Solche Individualdesigns sind grundsätzlich Einzelanfertigungen und nicht "releasefähig". Es ist also nicht gewährleistet, dass Updates (z.B. im Browser) auch mit diesem Design funktionieren. Eine Anpassung bei Softwareupdates müsste eigens beauftragt und bezahlt werden.
 
Wir empfehlen also bei neuen Websites gleich mit Design 3 zu starten, für das wir allerdings keine Individualdesign-Programmierung anbieten. Gerne beraten und unterstützen wir sie jedoch bei Ihren individuellen Nutzungswünschen im Design 3.
 

Ja, das geht. Wer schon eine registrierte Domain hat und darüber vielleicht auch Mailadressen betreibt, die man nicht ändern möchte, kann trotzdem SESAM nutzen.
 
Man kann für den bestehenden Domainnamen den sogenannten A-Record ändern. Das bedeutet: die Domain geht zur (neuen) SESAM-Seite, die Mailadressen bleiben bestehen und werden wie gewohnt abgerufen.
 

Wer bestimmte Funktionen vermisst, kann dies im Webmasterforum melden oder direkt beim Support nachfragen. Oftmals findet sich auch eine andere gute Lösung, die man zunächst nicht gesehen hatte.
 
Weiterentwicklungen werden vom Betreuungsteam koordiniert und vom Lenkungsausschuss entschieden. Da Entwickler- und Testerkapazitäten knapp sind, ist eine rasche Ergänzungsprogrammierung unwahrscheinlich. Das Betreuungsteam sammelt alle Ergänzungswünsche und priorisiert sie. Vorrang haben dabei Wünsche, die allen Mandanten zugute kommen (vgl. Maxime 1).
 

Aufbau einer eigenen Webseite

 

Für SESAM gibt es zahlreiche Unterstützungssysteme: Schulungen, Videotutorials, Webmasterforum, eigenes Wiki, Telefonsupport. Wählen Sie das für Sie Passende.
Zu Beginn muss man sich mit dem System etwas beschäftigen und dafür Zeit investieren. Das lohnt sich und macht sich bezahlt, wenn man nach den ersten Anfängen auch größere Projekte umsetzen will.
 
Wer wenig Erfahrung mit Computerarbeiten hat, sollte jemanden in der Nähe um Unterstützung fragen. Es gibt mehr als 1000 SESAM-Webmaster!
 

Eine einzelne Website aufzubauen, ist keine große Sache. Je mehr Unterseiten es geben soll und je mehr Personen mitmachen sollen, desto komplexer wird es.
 
Man kann einfach intuitiv loslegen. Bei größeren Vorhaben besteht jedoch das Risiko, dass man erst später bemerkt, was man zu Beginn versäumt hat.
 
Vorschlag: zunächst das System etwas erkunden. Dann überlegen, was man für die eigenen Zwecke braucht, dann schrittweise das Gewünschte umsetzen.
Individuelle Beratung fürs eigene Vorgehen in Anspruch zu nehmen, ist sinnvoll und ausdrücklich erwünscht.
 

Für eine neue Seite zum Probieren und Überlegen, legen wir Ihnen einen vorläufigen Domainnamen an, den nur Sie kennen. Sie können diese Seite auch mit einem Passwortschutz versehen, sodass die Seite nur diejenigen sehen können, die über den Domainnamen und die Passwortdaten verfügen.
 
Später können Sie dann Ihre Seite auf die "richtige" Domain umziehen und den Passwortschutz entfernen.
 

An SESAM können beliebig viele Personen mitwirken, also auch Agenturen. Für eine anspruchsvolle Farbgestaltung und eine professionelle Bildbearbeitung kann das sehr hilfreich sein.
 
Für den täglichen Betrieb der Website raten wir jedoch davon ab, nicht nur wegen der Kosten.
Eine Website ist nur interessant, wenn sie aktuell ist. Auch Texte, die nicht professionell formuliert sind, können interessant sein. Daher sollte man möglichst viele Mitmacher beteiligen, die Informationen sofort zur Verfügung stellen. Mit SESAM ist das möglich.
Jeder Umweg (über externe Webredakteure oder Agenturen) verzögert den Ablauf und verhindert einen aktuellen Webauftritt.
 

Man muss unterscheiden: der Aufbau einer Website macht etwas Arbeit, vor allem konzeptionell. Der Webauftritt muss zur eigenen Einrichtung passen und von motivierten Mitarbeitern unterstützt und auch langfristig betreut werden.
 
Deshalb ist es mit dem Aufbau der Website, egal wie aufwändig sie gestaltet wurde, nicht getan. Eine Website ist nur interessant, wenn sie "lebt", d.h. immer aktuelle Informationen bietet und den Veränderungen der eigenen Einrichtung angepasst wird.
 
Es gibt also zwei "Arbeiten": eine zum Einstieg und Grundaufbau und eine langfristige, dauerhafte, um die Website aktuell zu halten.
 

Ja. Man sollte die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen.
Es sollte mehrere Webmaster geben, die sich um die Menüstruktur, den grundsätzlichen Seitenaufbau und um die Rechteverwaltung kümmern.
Dann können beliebig viele Webredakteure mitwirken, die für jeweils "ihre" Gruppierung oder Aufgabe z.B. Termine,  Nachrichten und Bilder einstellen.
Die wichtigsten Imagebilder sollten von erfahrenen Fotografen gemacht werden.
 
Die inhaltliche Gestaltung einer Seite (die obersten Menüpunkte, die Art der Darstellung usw.) ist ohnehin Führungsaufgabe und sollte von Personen übernommen werden, die in der eigenen Einrichtung gut vernetzt sind und Zugang zu internen Informationen haben. Diese "Webmaster" sollten beauftragt sein und den Rückhalt durch die Leitung sicherstellen.