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Ein besonderer Abschied

17.11.2025 | Das letzte Treffen des Dekanatsrates Lahr

Mitte November traf sich ein letztes Mal der Dekanatsrat Lahr, um bei einem gemeinsamen Abendessen die Amtszeit noch einmal wertschätzend Revue passieren zu lassen und sich als Dekanatsrätinnen und -räte voneinander zu verabschieden.
Ein Bericht von Evi Schmidt – bis zu diesem Zeitpunkt Dekanatsrats-Vorsitzende.

„Nicht einfach so aufhören“ war der einhellige Tenor im Dekanatsrat in seiner letzten Sitzung im vergangenen Sommer. Alle waren sich einig, noch einmal zusammen kommen zu wollen und das nicht  in „Sitzungsatmosphäre“. Es sollte nicht allein ein gemütliches Beisammensein werden, sondern auch ein inhaltlich gefüllter Abend. Ratsmitglied Lilli Wenzel-Teuber gestaltete entsprechend diesen Teil:
Das symbolhafte Bild war eine Schale, die gefüllt werden will. Quillt sie gar über, verströmt ihr Inhalt und  sucht bzw. findet seinen eigenen Weg – unter Umständen einen nicht vorhersehbaren. Übertragen auf uns Räte dürfen wir uns mit unserer Arbeit als eine solche Schale verstehen - aber auch jeder Christ und jeder Mensch soll sich so sehen dürfen: Das gefüllte Herz strömt über, strahlt aus, schenkt …  .                                                                                                                                                                      
Tatsächlich hielt am Ende jeder ganz real eine Schale in seinen Händen, gefüllt mit Zusagen, einem Spruch, Teelichtern, sinnigen Stickers und Emoijs, Blütenzweigen u.v.m., schlicht mit Dingen und Zusagen, die der eine dem anderen sagen und mitgeben wollte. Leider konnte Dr. Johannes Mette in seiner Funktion als ehemaliger Dekan des Dekanats aufgrund dienstlicher Verpflichtungen nicht kommen, ließ aber herzliche Grüße ausrichten. Dagegen durfte Ann-Kathrin Wetzel als bisherige Dekanatsreferentin noch einmal die vertraute Gemeinschaft mit den Dekanatsrätinnen und -räten teilen. Während den sättigenden, leiblichen Genüssen ergriff Pfarrer Rösch, der als stellvertretender Dekan derzeit die Verantwortung des Dekans trägt,  das Wort und wandte sich an die Ratsmitglieder. Mit eindrücklichen und berührenden Worten dankte er für das unentgeltliche Engagement für die Ratsarbeit, wobei er auch deren Bedeutung innerhalb der Kirche umriss und dies als ein sichtbares, gelebtes  Zeugnis als Christ in die Gesellschaft hinein benannte. Pfarrer Rösch sprach weiterhin die Hoffnung aus,  dass sich die Einzelnen weiterhin im  kirchlichen Umfeld einbringen. Er dankte auch Frau  Schmidt für ihre langjährige Arbeit als Vorsitzende. Diese wiederum gab den Dank weiter an das Gremium für seine konstruktive, offene Haltung, die  in einem guten, wertschätzenden Miteinander Ausdruck fand.
Nach nicht enden wollenden persönlichen Gesprächen und Austausch von Erlebnissen und Anekdoten verabschiedeten  sich schließlich alle mit einem herzlichen  „Auf Wiedersehen“ – wo auch immer – und machten sich erfüllt und beseelt auf den Nachhauseweg.