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Vorstellung von Petra Bach - stellvertretende Pfarreiökonomin

Petra Bach übernimmt seit dem 1. Oktober 2025 das Amt der stellvertretenden Pfarreiökonomin für die künftige Kirchengemeinde Wiesental-Dreiländereck.

Im folgenden Interview stellt sie sich ihrer Gemeinde vor:
 
Können Sie uns Ihren Lebenslauf schildern? 
Mein beruflicher Weg begann mit einer klassischen Ausbildung zur Bürokauffrau, gefolgt von einer Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin. Doch es waren vor allem die praktischen Erfahrungen, die mir die Richtung gewiesen haben. Ich habe in vielen internationalen Unternehmen gearbeitet und mein Wissen in den unterschiedlichen Branchen ist weit gefächert. Unter anderem war ich auch im Eventmanagement tätig. Ein ganz prägendes Erlebnis war die Organisation des Landeswettbewerbs „Jugend forscht“. Diese Herausforderung hat mir gezeigt, wie man nicht nur logistisch und organisatorisch arbeitet, sondern auch wie man Verantwortung für ein großes, gemeinsames Ziel übernimmt. Es war eine enorme Aufgabe, die mich geprägt hat und die mir immer wieder bewusst macht, wie wertvoll es ist, Menschen durch Organisation und Struktur zu unterstützen, damit sie ihr Bestes geben können.
 
Was hat Sie motiviert, sich für die Stelle der stellv. Pfarreiökonomin zu bewerben?
Die Arbeit in einer Kirchengemeinde ist anders – sie ist mehr als nur Verwaltung. Seit fast drei Jahren bin ich als Verwaltungsbeauftragte in der Kirchengemeinde Wiesental-Dreiländereck tätig und habe in dieser Zeit tiefgehende Einblicke in die Struktur und die Herausforderungen der Gemeinde gewonnen. Was mich besonders motiviert, ist der Gedanke, nicht nur für Finanzen verantwortlich zu sein, sondern auch eine Brücke zwischen der traditionell verwalteten Kirche und der lebendigen, sich ständig wandelnden Gemeinschaft zu schlagen. Ich kenne einige Schwachstellen, die Sorgen und Wünsche der Ehrenamtlichen und die Dynamik innerhalb der Gremien. Aber ich sehe auch das Potenzial, mit neuen Ideen und einer langfristigen, nachhaltigen Perspektive eine echte Veränderung zu bewirken.
 
Gibt es eine besondere Bibelstelle, eine Lebensweisheit, eine Person, etc., welche Sie besonders inspiriert? 
Eine Person, die mich immer wieder inspiriert, ist der Apostel Petrus. Das mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, aber mein Vorname, Petra, ist die weibliche Form von Petrus. Mich fasziniert die Person des Petrus, weil sie in der Bibel hineingestellt ist zwischen Glaube und Unglaube und der Organisation der noch jungen Kirche.
Jedem Heiligen ist ein Attribut zugeordnet. Das ist ein Erkennungszeichen. Bei Petrus ist es der Schlüssel. Bei allem, was auf uns zukommt ist der Schlüssel für mich ein wichtiges Symbol. Neben all den vielen Gebäuden, Büros und Kirchen, wird es auch wichtig sein, die Herzen der Menschen für die neue Kirchengemeinde aufzuschließen.
Diese biblische Person ist für mich Ansporn, alles, was auf uns zukommt, gut zu organisieren und zu verwalten -  für eine gemeinsame Zukunft.
 
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Meine Zeit abseits der Arbeit ist für mich eine Quelle der Ruhe und des Ausgleichs. Ich verbringe viel Zeit mit meinem Sohn, sei es beim Wandern im Wald oder bei gemeinsamen Unternehmungen.  Die Natur hilft mir die richtige Balance zwischen den Anforderungen des Lebens und der Arbeit zu finden. Es sind gerade diese Momente der Stille und der Einfachheit, die mich dazu anregen, über den tieferen Sinn und die Werte meines Tuns nachzudenken. Auch diese Erfahrungen nehme ich mit in meinen Arbeitsalltag, da sie mich immer wieder daran erinnern, wie wichtig es ist, im Inneren Ruhe zu bewahren, um mit Klarheit und Empathie handeln zu können.
 
Was wollen Sie Ihrer Gemeinde sonst noch mitteilen?
Ich bin sehr dankbar, die Chance bekommen zu haben und freue mich auf diese neue Herausforderung. Es ist für mich mehr als nur eine berufliche Station – es ist die Möglichkeit, an etwas Größerem mitzuwirken, das über Zahlen und Verwaltung hinausgeht.  
 
Interview mit Andrea Kohl, Referentin für Kommunikation